Der DVV trägt den guten Leistungen der Beach-Volleyballer Rechnung und fördert seit 1999 mehrere Beach-Volleyball-Nationalteams bei den Senioren - jeweils mindestens drei Frauen- und drei Männerduos. Mit dieser Maßnahme hat der DVV in der Vergangenheit herausragende Erfolge erzielt und ist zur erfolgreichsten europäischen Nation avanciert.
Hervorzuheben sind Olympia-GOLD 2012 durch Julius Brink/Jonas Reckermann sowie Olympia-BRONZE 2000 durch Jörg Ahmann/Axel Hager sowie die WM-Medaillen durch Julius Brink mit seinen Partnern Kjell Schneider (BRONZE 2005) und Jonas Reckermann (GOLD 2009 und BRONZE 2011). Zudem errangen die deutschen Beach-Volleyballerinnen und -Volleyballer zahlreiche EM-Medaillen, alleine acht Mal GOLD seit 2002.
Nach London kommt Rio de Janeiro 2016. Es haben sich neue Beach-Duos gebildet, und der DVV hat für die Saison 2013 zunächst folgenden Teams den Status als Nationalteam vergeben. Ende 2013 erfolgte anhand der internationalen Ergebnisse und Weltrangliste eine Bestandsaufnahme, die zu einer Neubewertung führt.
Nationalteams
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Jonathan Erdmann/Kay Matysik
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Julius Brink/Sebastian Fuchs
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Katrin Holtwick/Ilka Semmler
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Laura Ludwig/Kira Walkenhorst
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Karla Borger/Britta Büthe
Zusätzlich zu den oben genannten Nationalteams zählen folgende Athleten/Teams zum "A-Kader Beach"
- Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif
Folgende Teams bzw. Spielerinnen und Spieler erhalten den Status "A-Sondertrainingskader"
- Jana Köhler/Anni Schumacher
- Eric Koreng/Alexander Walkenhorst
- Julia Großner
- Julia Sude
- Markus Böckermann
Die Nominierung der Nationalteams erfolgt durch den Vorstand des DVV auf Vorschlag des Leitungsstab Beach. Die derzeitigen Kriterien sind im Dokument
„Nominierung von Nationalteams“ hinterlegt.
Die Nationalteams erhalten ein Reisekosten- und Trainerbudget sowie Förderung durch die Sporthilfe, die A-Kader haben grundsätzlich die Möglichkeit, auf ein leistungsorientiertes Reisekostenbudget und Förderung durch die Sporthilfe. Die A-Sondertrainingskader haben die Möglichkeit, ebenfalls die Einrichtung der Olympiastützpunkte, die Krankenversicherung des DVV sowie weitere Sachleistungen (z.B. Trainingsbälle) zu nutzen.
"Historie"
Der DVV trägt den guten Leistungen der Beach-Volleyballer Rechnung und fördert seit 1999 mehrere Beach-Volleyball-Nationalteams bei den Senioren - jeweils mindestens drei Frauen- und drei Männerduos. Mit dieser Maßnahme ging der DVV Olympia 2000 verstärkt an, damit die Chance, mit vier Teams in Sydney an den Start zu gehen, bestmögliche Voraussetzungen bekam. Und der DVV bzw. vielmehr die Nationalteams erreichten das Ziel - die Bronzemedaille für Jörg Ahmann/Axel Hager war der absolute Höhepunkt.
Das gleiche Kunststück, vier Teams zu den Olympischen Spielen, realisierten die DVV-Akteure auch für Athen 2004. Zwar reichte es nicht zur erhofften Medaille, aber zwei 5. Plätze (Pohl/Rau und Dieckmann/Scheuerpflug) und zwei 9.Plätze (Lahme/Müsch und Dieckmann/Reckermann) können sich auch sehen lassen.
Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen begann ein neuer olympischer Zyklus, und auch die Zusammensetzung einiger Teams änderte sich. Ab dem Jahr 2006 gingen zunächst sechs Frauen- und fünf Männer-Teams als Nationalteams an den Start. Letztlich qualifizierten sich Julius Brink/Christoph Dieckmann, David Klemperer/Eric Koreng sowie Sara Goller/Laura Ludwig und Stephanie Pohl für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Dort konnten jedoch nur Klemperer/Koreng überzeugen und den starken 5. Platz belegen. Die beiden Frauen-Duos (jeweils 9.) und vor allem die hoch eingeschätzten Brink/Dieckmann (19.) blieben hinter den Erwartungen zurück.
Nach Peking kam London 2012 und der größtmögliche Erfolg überhaupt: Julius Brink/Jonas Reckermann spielten ein phantastisches Turnier und krönten ihre tolle Karriere mit dem OLYMPIASIEG durch ein dramatisches 2:1 im Finale gegen die brasilianischen Weltmeister Alison/Emanuel. Bis zu 9 Millionen TV-Zuschauer waren live dabei. Auch die anderen DVV-Duos überzeugten in London, Sara Goller/Laura Ludwig (5. Platz), Katrin Holtwick/Ilka Semmler und Jonathan Erdmann/Kay Matysik (jeweils 9. Platz) standen freilich etwas im "Gold-Schatten".